Irisdiagnose
Bei der Irisdiagnose wird die Iris (Regenbogenhaut), durch ein spezielles Irismikroskop untersucht, mit der selbst kleinste Farb- oder Strukturveränderungen erkennbar sind. Von der Pupille breiten sich feine Linien strahlenförmig über die Iris aus. Ihre Dichte, Unregelmäßigkeiten oder Linienausbuchtungen lassen Rückschlüsse über Konstitution und körperliche Schwachstellen zu.
Augenfarbe und Konstitution
Die Irisfarbe gibt häufig Hinweise auf Krankheitsneigungen und Konstitution eines Patienten wieder. Helle Verfärbungen in einer Zone können z.B. auf eine akute Entzündung deuten oder auf einen Reizzustand
des zugeordneten Organs. Dunkle Verfärbungen sind meistens Anzeichen für eine Organschwäche.
Erworbene gesundheitliche Probleme und Störungen, die z.B. auf langjährige Fehlernährung, zurückzu-
führen sind, zeigen sich oft in Verfärbungen oder Pigmentauflagerungen. Akute Erkrankungen lassen sich
in der Regel nicht aus den Augen diagnostizieren. In der Iris können bestimmte Veranlagungen zu Erkran-kungen gesehen werden und es kann eine Aussage über die Gesamtkonstitution getroffen werden.
Oft können schon Krankheitssymptome zu einem frühen Zeitpunkt erkannt und behandelt werden.